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Die Vor-Ort Apotheke

Die Apotheke vor Ort ist für viele Menschen noch immer die erste Anlaufstelle, wenn es um die Versorgung mit Arzneimitteln geht. Aber immer mehr Patienten nutzen besonders intensiv die Vorteile von online Arnzeimittelversand, wobei sie entweder auf die Versandapotheken zugreifen oder aber auf Drogeriemärkte, die mit einem online Arzneimittelversand kooperieren. Der Vorteil dabei ist, dass die rezeptfreien Medikamente oftmals günstiger online zu beschaffen sind, als vor Ort.

Jede Apotheke ist dazu verpflichtet, den Kunden zu beraten und das gilt auch für eine Versandapotheke. Das ist ein wichtiger Aspekt, der keinesfalls bei der Wahl außer Acht gelassen werden sollte.

Die Vorteile einer Vor-Ort Apotheke:

  • Die Beschaffung von Medikamenten ist adhoc möglich.
  • Die Beratung findet persönlich statt.
  • Es werden zusätzliche Serviceleistungen angeboten, die kostenlos genutzt werden können, wie beispielsweise Blutdruck-/Blutzuckermessung, Verleih von verschiedenen Hilfsmittel etc.
  • Teilweise werden die Medikamente nach Hause geliefert – Lieferdienst

Die Nachteile einer Vor-Ort Apotheke:

  • Es besteht kaum ein Wettbewerb bei den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und damit gibt es nur selten Preisvorteile.
  • Die Preisvergleiche sind schwierig und zeitaufwendig.
  • Der online Medikamentenversand

Die Internet-Apotheke

Mehr als 3000 (online-)Versandapotheken gibt es derzeit in Deutschland, wobei nur zugelassene deutsche Präsenzapotheken eine Erlaubnis zum Versandhandel beantragen dürfen. Neben diesen Anbietern gibt es auch noch die Internetapotheken, die ihren Sitz im EU-Ausland haben und in Deutschland Arzneimittel anbieten. Für die online Apotheken gelten in der Regel die gleichen strengen Auflagen wie für die deutschen Anbieter und aus diesem Grund ist eine Bestellung auch erlaubt. Das gilt jedoch nur für Anbieter aus folgenden Ländern:

  • Vereinigtes Königreich
  • Niederlande
  • Island
  • Schweden
  • Tschechien (keine verschreibungspflichtigen Medikamente)

Zudem dürfen die ausländischen Versandapotheken seit Oktober 2012 keine Rabatte mehr auf verschreibungspflichtige Medikamente geben, und müssen die Preise abrechnen, die in Deutschland gültig sind. Somit ist eine Preisersparnis bei der Bestellung von verschreibungspflichtigen Medikamenten nicht mehr möglich.

Die Bezahlung der Medikamente

Wird in ein Medikament bzw. werden verschreibungspflichtige Medikamente in vor Ort abgeholt, dann rechnet diese direkt mit der Krankenkasse ab. Werden Medikamente auf Rezept vom Arzt in einer ausländischen Versandapotheke bestellt, dann sollte vorab mit der Krankenkasse abgeklärt werden, ob diese die Kosten übernimmt und in welcher Form die Abrechnung erfolgt. Das heißt, es sollte sich darüber informiert werden, ob der Betrag erst vorgestreckt werden muss und anschließend von der Krankenkasse zurückerstattet wird oder ob der Kostenausgleich direkt zwischen der Internetapotheke und der Kasse stattfindet.

Werden nicht verschreibungspflichtige Medikamente bestellt, kann der Kunde auf die verschiedensten Zahlungsmethoden zurückgreifen. Viele der online Apotheken liefern die Medikamente sogar auf Rechnung. Hier profitiert der Kunde von dem Vorteil, dass er erst dann zahlen muss, wenn er seine Bestellung erhalten hat und sich von der ordnungsgemäßen Lieferung überzeugt hat. Was die Versandkosten angeht, so belaufen sich diese zwischen null und über fünf Euro, doch in der Regel fallen diese ab einem bestimmten Bestellwert weg, wobei dieser von dem jeweiligen Anbieter abhängig ist. Zudem verzichten viele Versandapotheken auf die Berechnung von Versandkosten, wenn neben den rezeptfreien auch rezeptpflichtige Medikamente bestellt werden.

Die Vorteile der Online Versandapotheken:

  • Viele rezeptfreie bzw. nicht verschreibungspflichtige Medikamente sind günstiger.
  • Lieferservice
  • Die Preise können online sehr gut verglichen werden.

Die Nachteile der Online Versandapotheken:

  • Es ist keine „sofort“ Versorgung möglich aufgrund der mehrtägigen Lieferzeiten.
  • Die Versandkosten können den Preisvorteil zunichtemachen.
  • Die Beratung lässt teilweise zu wünschen übrig

Der Versand über eine Drogeriemarkt-Kette

Zudem kooperiert auch eine Vielzahl von Drogeriemarkt-Ketten mit Versandapotheken. Einige dieser Drogerien ermöglichen es, dass der Patient sein Rezept in der Filiale abgibt oder sein rezeptfreies Medikament dort bestellt und dann innerhalb von zwei bis drei Tagen das entsprechende Medikament dort abholen kann. Doch nicht alle Drogeriemärkte bieten einen solchen Bestell- und Abholservice an, sondern zum Teil liegen auch nur Prospekte der online Apotheken aus.

Das Preisniveau ist identisch mit den Versandapotheken, da die Drogerien selbst keine Arzneimittel in ihren Räumlichkeiten anbieten dürfen. Patienten, die diese Bestellmöglichkeit nutzen, ersparen sich eventuell die Versandkosten und können auch ohne Internet-Zugang „online bestellen“. Allerdings besteht bei einigen der online Apotheken auch die Möglichkeit per Fax, telefonisch oder per Post eine Bestellung aufzugeben.

Wichtig ist zu wissen, dass stets der Postweg gewählt werden muss, wenn es um die Bestellung von rezeptpflichtigen Arzneimitteln geht. Der Grund ist, dass das entsprechende Medikament erst dann auf die Reise gehen darf, wenn das Originalrezept vorliegt.

Checkliste um eine seriöse Internetapotheke zu finden

  • Sind dem Webportal (Impressum) alle Daten vollständig zu entnehmen wie Adresse, Telefon, Aufsichtsbehörde, zuständige Apothekenkammer?
  • Ist auf der Seite ein Hinweis auf das Verschlüsselungssystem zu finden, durch das die persönlichen Daten vor dem Zugriff unbefugter Dritter geschützt sind? (SSL-Verschlüsselung beispielsweise)
  • Werden ausschließlich Medikamente angeboten, die in Deutschland zugelassen sind? Erkennbar ist das an der vorhandenen Kennzeichnung und Packungsbeilagen in deutscher Sprache.
  • Ohne Originalrezept darf kein verschreibungspflichtiges/rezeptpflichtiges Medikament versendet werden.
  • Es werden von seriösen Anbietern keine Online-Diagnosen durch virtuelle Ärzte gestellt und auch keine Online-Rezepte
  • Achtung bei aggressiven Werbemethoden, wie beispielsweise über Spammails in denen mit „Arzneischnäppchen ohne Risiko“ geworben wird. Dieses sind eindeutig unseriöse Angebote.
  • Zudem sind Arzneimittelangebote/-Verkäufe, die durch Privatpersonen stattfinden, beispielsweise über Internetauktionen, verboten.